CVE-2025-40805: Authentication Bypass Lets Attackers Impersonate Any User via Unenforced API Endpoints
Betroffene Geräte erzwingen auf bestimmten API-Endpoints keine Benutzer-Authentifizierung, wodurch unauthentifizierte Remote-Angreifer die Authentifizierung vollständig umgehen und legitime Nutzer imitieren können. CVSS 10.0 — maximale Schwere.
| Feld | Detail |
|---|---|
| CVE-ID | CVE-2025-40805 |
| Schweregrad | KRITISCH (CVSS 3.1: 10.0) |
| Schwachstellentyp | Authentifizierungs-Bypass / fehlende Autorisierung |
| Veröffentlicht | 13. Januar 2026 |
| Authentifizierung erforderlich | Keine (unauthentifiziert) |
| Voraussetzungen | Kenntnis einer gültigen Benutzeridentität |
Was ist CVE-2025-40805?
CVE-2025-40805 beschreibt eine kritische Authentifizierungs-Bypass-Schwachstelle, bei der betroffene Geräte die Benutzer-Authentifizierung auf bestimmten API-Endpoints nicht korrekt erzwingen. Dieser Designfehler erlaubt einem unauthentifizierten Remote-Angreifer, die Authentifizierungsmechanismen vollständig zu umgehen und legitime Nutzer zu imitieren — vorausgesetzt, der Angreifer hat die Identität (Benutzername, E-Mail oder Benutzer-ID) eines gültigen Kontos erlangt.
Diese Schwachstelle fällt unter die OWASP-Kategorie Broken Authentication und stellt eines der grundlegendsten Sicherheitsversagen dar: das vollständige Fehlen einer Authentifizierungs-Durchsetzung auf privilegierten API-Routen. Der Angreifer muss keine Passwörter knacken, keine Session-Tokens ausnutzen und keine MFA umgehen — die Endpoints prüfen schlicht nicht, wer sie aufruft.
Technischer Impact
⚠ Vollständiger Authentifizierungs-Bypass
Sobald ein Angreifer einen gültigen Benutzernamen oder eine gültige Benutzer-ID identifiziert — leicht über OSINT, Fehlermeldungen oder Enumeration zu erlangen — kann er privilegierte API-Endpoints als dieser Nutzer ohne Credentials aufrufen. Alle Daten, Aktionen und Rechte, die diesem Konto zur Verfügung stehen, sind für den Angreifer vollständig zugänglich.
Der Impact erstreckt sich auf:
- Daten-Exfiltration: Alle Daten, die dem imitierten Konto zugänglich sind
- Privilegienerhöhung: Beim Imitieren von Admin-Konten volle Systemkontrolle
- Konto-Änderung: Ändern von Passwörtern, E-Mails, Sicherheitseinstellungen
- Laterale Bewegung: Nutzung der kompromittierten Session, um zu verbundenen Systemen zu pivotieren
- Regulatorisches Risiko: GDPR-, HIPAA-, PCI-DSS-Verstöße durch unautorisierten Datenzugriff
Betroffene Versionen
Das CVE-Advisory nennt „affected devices" (betroffene Geräte) — konsultieren Sie die Security-Advisories des Herstellers für die konkrete Produktlinie und die Versionsbereiche. Jede Bereitstellung betroffener Firmware/Software, die diese API-Endpoints im Netzwerk exponiert, ist verwundbar.
Erkennungsmethoden
API-Authentifizierungs-Audit
# Test API endpoints without authentication headers
# Replace with actual endpoint paths from your target
# Unauthenticated request to protected endpoint
curl -s -o /dev/null -w "%{http_code}" \
https://target.com/api/v1/user/profile \
-H "X-User-ID: known_user_id"
# Expected: 401 or 403
# Vulnerable: 200 with user data returned
# Check if removing Authorization header bypasses auth
curl -s https://target.com/api/v1/admin/users \
--header "X-User-ID: admin"
Automatisierte Erkennung
Nutzen Sie API-Security-Testing-Tools, um alle Endpoints zu enumerieren und zu verifizieren, dass auf jedem die Authentifizierung erzwungen wird. Fehlende Authentifizierung lässt sich auch durch Differenzanalyse erkennen — durch Vergleich der Antworten authentifizierter vs. unauthentifizierter Requests.
🔍 KENSAI-Erkennung: Der API-Security-Scanner von KENSAI testet alle entdeckten Endpoints auf Authentifizierungs-Bypass, einschließlich unauthentifiziertem Zugriff, horizontaler Privilegienerhöhung und Manipulation von Identitätsparametern. CVE-2025-40805-Muster werden von den Prüfmodulen Broken Authentication und Broken Access Control abgedeckt.
Mitigations-Schritte
- Hersteller-Patch sofort anwenden: Prüfen Sie das Security-Advisory des Herstellers auf gepatchte Versionen und aktualisieren Sie ohne Verzögerung.
- API-Gateway-Durchsetzung: Erzwingen Sie die Authentifizierung auf der API-Gateway-Ebene — verlassen Sie sich nie allein auf Prüfungen auf Anwendungsebene.
- Allowlist-Ansatz: Definieren Sie explizit, welche Endpoints öffentlich sind; behandeln Sie alle anderen standardmäßig als authentifizierungspflichtig.
- Defense in Depth: Setzen Sie Netzwerk-Segmentierung ein, um die Exposure von Management-API-Endpoints zu begrenzen.
- Alle API-Routen auditieren: Prüfen Sie jeden API-Endpoint, um zu bestätigen, dass Authentifizierungs-Middleware angewendet wird.
- Auf anomalen Zugriff überwachen: Alarmieren Sie bei API-Aufrufen mit gültigen Benutzer-Identifikatoren, aber ohne entsprechende Authentifizierungs-Tokens.
KENSAI-Erkennungsfähigkeit
Das API-Security-Assessment-Modul von KENSAI erkennt Authentifizierungs-Bypass-Schwachstellen einschließlich CVE-2025-40805 automatisch durch:
- Crawling und Fingerprinting aller API-Endpoints
- Testen jedes Endpoints mit und ohne Authentifizierungs-Tokens
- Erkennen von Injection über Identitätsparameter (IDOR-nah)
- Validierung der Vollständigkeit der Middleware-Kette
- Generierung umsetzbarer Remediation-Reports mit Listen betroffener Endpoints
Unauthentifizierter API-Zugriff: Finden Sie ihn vor den Angreifern
KENSAI scannt kontinuierlich Ihre API-Oberfläche auf Authentifizierungs-Bypass-Schwachstellen. Erhalten Sie in Minuten ein vollständiges Bild Ihrer Authentifizierungs-Posture.
Ihre API-Endpoints kostenlos scannenVeröffentlicht vom KENSAI Security Research Team · Weitere CVE-Analysen